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[Info]

Mietmängel

BGH VIII ZR 99/17

Für das Bestehen der Pflicht des Vermieters, die Wohnung gem. § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB zum vertragsgemäßen Gebrauch zu überlassen und sie fortlaufend in diesem Zustand zu erhalten, ist es unerheblich, ob der Mieter die Sache tatsächlich nutzt und ihn ein Mangel auch beeinträchtigt.

Zustimmung zur Mieterhöhung durch Zahlung der erhöhten Miete - Schriftliche Zustimmungserklärung nicht erforderlich

BGH VIII ZB 74/16

Wer dreimal die erhöhte Miete zahlt, hat der Mieterhöhung zugestimmt. Vermieter haben keinen Anspruch auf eine schriftliche Zustimmung. Die Zustimmung zur Mieterhöhung durch schlüssiges Verhalten, das heißt Zahlung der geforderten Mieterhöhung, reicht völlig aus.


[Wichtiger Hinweis]

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Haus & Grund Mitgliedsbeiträgen, Schreibgebühren u.a. als Werbungskosten

Als Vermieter kann man üblicherweise die Beiträge wie auch etwaige Schreibgebühren und sonstige Vergütungen an den Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuerlich geltend machen.

In einigen Fällen hat dies die Finanzverwaltung nicht anerkannt. Es empfiehlt sich in solchen Fällen, gegen den Steuerbescheid, der den insoweit entsprechenden Werbungskostenabzug versagt, innerhalb eines Monats nach Zustellung Einspruch einzulegen.